Allgemeine Geschäftsbedingungen Online Shop

§1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

1.) Vorbehaltlich aller individuellen Abänderungen, Ergänzungen und Nebenabreden in Schriftform, die Vorrang vor diesen Allgemeine Geschäftsbedingungen und Verbraucherinformationen haben, gelten für alle Bestellungen bei dem Online Shop www.woodupp.de der

R. Ulrich & Co. GmbH
Stenzelring 21
21107 Hamburg

Geschäftsführer: Pitt Neukirchner, Tim Neukirchner

-nachfolgend Verkäuferin-

ausschließlich die nachfolgenden AGB in ihrer jeweils gültigen Fassung.

2. Lieferungen, Leistungen und Angebote erfolgen ausnahmslos auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie gelten gegenüber Unternehmen auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn kein erneuter Hinweis darauf erfolgt. Soweit die Verkäuferin nicht ausdrücklich schriftlich zustimmt, wird der Einbeziehung von eigenen Einkaufsbedingungen des Kunden hiermit widersprochen.

3. Der Kunde ist Verbraucher (§ 13 BGB), soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht überwiegend seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer (§ 14 BGB) jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluß des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

4. Die derzeit gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Verkäuferin können über die Website www.woodupp.de abgerufen und ausgedruckt werden.

§2 Vertragsschluß

1. Die Warenpräsentation im Online Shop stellt keinen verbindlichen Antrag auf Abschluß eines Kaufvertrages dar. Es handelt sich hingegen um eine unverbindliche Aufforderung, bei www.woodupp.de Waren zu bestellen.

2. Mit Anklicken des Buttons „Jetzt Kaufen“ gibt der Kunde in der Bestellabwicklung einen verbindlichen Antrag zum Erwerb des Produktes ab (§ 145 BGB). Vor Abgabe der Bestellung können die Daten jederzeit geändert und eingesehen werden. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde diese AGB akzeptiert und damit in seinen Antrag aufgenommen hat.

3. Nach Eingang des Kaufangebots erhält der Kunde eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail, mit der die Verkäuferin bestätigt, daß sie die Bestellung erhalten hat. Diese Bestätigung stellt aber noch keine Annahme des Antrags dar.

4. Der Kaufvertrag hinsichtlich der Ware kommt erst durch die ausdrückliche Annahme des Kaufangebots durch die Verkäuferin zustande (Auftragsbestätigung), die mit einer gesonderten E-Mail versandt wird. In dieser oder einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext der Bestellung dem Kunden zusammen mit der Rechnung übermittelt. Der Vertragstext wird dabei unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

§3 Lieferung und Warenverfügbarkeit

1. Vertragsgegenstand sind die im Rahmen der Bestellung vom Kunden spezifizierten und in der Auftragsbestätigung genannten Waren zu den im Online Shop aufgeführten Preisen. Fehler und Irrtümer bleiben vorbehalten, insbesondere was die Warenverfügbarkeit betrifft.

2. Die Beschaffenheit der bestellten Waren ergibt sich aus den jeweiligen Produktbeschreibungen im Online Shop. Abbildungen auf der Website geben die Produkte unter Umständen nur ungenau wieder. Technische Daten, Gewichts-, Maß- und Leistungsbeschreibungen werden zwar so genau wie möglich angegeben, können aber möglicherweise Abweichungen beinhalten. Die insoweit beschriebenen Eigenschaften stellen jedoch keine Mängel der von der Verkäuferin gelieferten Waren dar.

3. Von der Verkäuferin angegebene Lieferzeiten berechnen sich vom Zeitpunkt der Auftragsbestätigung, vorherige Zahlung des Kaufpreises vorausgesetzt (außer beim Rechnungskauf). Sofern für das jeweilige Produkt keine oder keine abweichende Lieferzeit angegeben ist, beträgt diese 14 Tage.

4. Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des von ihm ausgewählten Produkts verfügbar, so teilt die Verkäuferin dem Kunden dies in der Auftragsbestätigung mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, sieht die Verkäuferin von einer Annahmeerklärung ab und informiert den Besteller. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.

5. Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt die Verkäuferin ihm dies ebenfalls unverzüglich in der Auftragsbestätigung mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von mehr als 2 Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Das gesetzliche Widerrufsrecht des Kunden (vgl. § 11) wird hiervon nicht berührt. Im Übrigen ist in diesem Fall auch die Verkäuferin berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird sie eventuell bereits geleistete Zahlungen unverzüglich an den Kunden erstatten.

6. Bei Waren, die per Spedition geliefert werden, erfolgt die Lieferung „nicht abgeladen frei Bordsteinkante“, mithin bis zu der zur Lieferanschrift nächstgelegenen öffentlichen Bordsteinkante, sofern sich aus den Versandinformationen nichts anderes ergibt und auch nichts anderes vereinbart wurde. Der Kunde hat insoweit für eine ordnungsgemäße Entladung zu sorgen und gegebenenfalls notwendige technische Hilfsmittel (z.B. Gabelstapler) bereit zu halten.

7. Die Verkäuferin behält sich vor, die Lieferung einzelner Artikel oder der gesamten Bestellung in bestimmte Länder zu verweigern, wenn aufgrund der länderspezifischen Dokumentationsanforderungen der zu leistende bürokratische Aufwand unverhältnismäßig wird.

§4 Preise und Versandkosten

1. Alle auf den Produktseiten genannten Preise verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.

2. Die entsprechenden Versandkosten werden von der Verkäuferin im Bestellprozeß angegeben und sind vom Kunden zu tragen, soweit dieser nicht von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht.

3. Sollte ein Produkt oder eine Bestellung nicht paketfähig sein und deshalb ein Versand per Spedition notwendig werden, teilt die Verkäuferin dem Kunden die genauen Lieferkosten nach dessen Bestellung mit. Erst wenn der Kunde diese Versandkosten akzeptiert, kommt der Kaufvertrag zustande.

4. Der Kunde hat im Falle des Widerrufs die Kosten für die Rücksendung der Ware zu tragen.

§5 Zahlungsbedingungen

1. Die Zahlung erfolgt wahlweise per:

    • Vorkasse
    • Paypal
    • Kreditkarte (American Express, VISA, Master Card)

2. Die Auswahl der jeweils verfügbaren Bezahlmethode obliegt insoweit der Verkäuferin. Sie behält sich insbesondere vor, dem Kunden für seine Bezahlung nur bestimmte Zahlungsvarianten anzubieten, wie z.B. Vorkasse zur Absicherung des Kreditrisikos.

3. Bei Auswahl der Zahlungsvariante Vorkasse gibt die Verkäuferin ihre Bankverbindungen in der Auftragsbestätigung an. Der Rechnungsbetrag ist dann innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Auftragsbestätigung auf eines der angegebenen Konten zu überweisen.

4. Bei Zahlung per Kreditkarte wird der Kaufpreis zur Zeitpunkt der Bestellung auf der Kreditkarte des Käufers reserviert. Die tatsächliche Belastung des Kreditkartenkontos erfolgt aber erst zu dem Zeitpunkt, an dem die Ware tatsächlich an den Kunden versandt wird.

5.  Im Falle der Bezahlung mit PayPal wird der Käufer im Bestellprozeß auf die Internetseite des Anbieters PayPal weitergeleitet. Um den Rechnungsbetrag dort bezahlen zu können, muß eine Registrierung bei PayPal bereits gegeben sein oder diese vorgenommen werden, indem sich der Kunde mit seinen Zugangsdaten legitimiert und die Zahlungsanweisung der Verkäuferin bestätigt. Nach Abgabe der Bestellung im www.woodupp.de Shop wird PayPal zur Einleitung der Zahlungstransaktion aufgefordert. Weitere Hinweise erhält der Käufer direkt beim Bestellvorgang. Die Zahlungstransaktion wird durch PayPal danach automatisch ausgeführt.

6.  Bei Zahlung per Lastschrift hat der Kunde gegebenenfalls für die Kosten aufzukommen, die infolge einer Rückbuchung einer Zahlungstransaktion mangels Kontodeckung oder aufgrund fehlerhaft übermittelter Bankdaten entstehen.

7. Ist die Fälligkeit der Zahlung ansonsten nach dem Kalender bestimmt, kommt der Kunde bereits durch Versäumung dieses Termins in Verzug. In einem solchen Fall hat er der Verkäuferin Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen (§ 288 Abs. 1 BGB). Bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, beträgt der Zinssatz für solche Entgeltforderungen sogar 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB). Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch die Verkäuferin jedoch nicht aus.

§6 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

1. Das Recht zur Aufrechnung steht dem Käufer nur dann zu, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt worden ist, von der Verkäuferin nicht bestritten bzw. anerkannt wird oder in einem engen gegenseitigen Verhältnis zu der Forderung der Verkäuferin steht.

2. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Käufer überhaupt nur dann geltend machen, wenn seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§7 Transportschäden

1. Wird die Ware mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, ist der Kunde gehalten, diese Fehler sofort beim Zusteller zu reklamieren und zusätzlich deswegen schnellstmöglich Kontakt zur Verkäuferin aufzunehmen.

2. Die Versäumung einer solchen Reklamation oder der Kontaktaufnahme hat hinsichtlich der gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Kunden keinerlei Konsequenzen, ermöglicht es der Verkäuferin aber, eigene Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können.

§8 Sachmängelgewährleistung und Garantie

1. Die Verkäuferin haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unternehmen hat sie die Wahl der Art der Nacherfüllung im Sinne des § 439 BGB. In einem solchen Fall beträgt die Gewährleistungsfrist auf von der Verkäuferin gelieferte Produkte 12 Monate. Hiervon unberührt bleiben Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche und der Rückgriffanspruch nach § 478 BGB sowie Ansprüche wegen vorsätzlichem Handeln und arglistigem Verschweigen eines Mangels.

2. Eine Garantie besteht bei den von der Verkäuferin gelieferten Waren nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung zu dem jeweiligen Artikel abgegeben wurde.

§9 Eigentumsvorbehalt und Lieferung

1. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleibt die gelieferte Ware im Eigentum der Verkäuferin.

2. Soweit nichts anderes vereinbart wird, erfolgt die Lieferung der Ware vom Lager der Verkäuferin aus an die vom Kunden angegebene Anschrift.

3. Die Verkäuferin ist ausnahmsweise nicht zur Lieferung der bestellten Produkte verpflichtet, wenn sie die Ware selbst ordnungsgemäß bestellt hat, jedoch nicht richtig oder rechtzeitig beliefert wurde. Voraussetzung ist insoweit, daß die Verkäuferin die fehlende Warenverfügbarkeit nicht zu vertreten hat und sie den Kunden über diesen Umstand unverzüglich in Kenntnis setzt. Darüber hinaus darf die Verkäuferin nicht das Risiko für die Beschaffung der bestellten Ware übernommen haben. Bei entsprechender Nichtverfügbarkeit des Kaufgegenstandes werden dem Kunden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich erstattet. Das Risiko, eine bestellte Ware besorgen zu müssen (Beschaffungsrisiko) übernimmt die Verkäuferin ausdrücklich nicht. Dies gilt auch bei der Bestellung von Produkten, die nur ihrer Art nach bestimmt werden und austauschbar sind (Gattungsware). Die Verkäuferin ist nur zur Lieferung aus ihrem Warenvorrat und der von ihr bei ihrem Lieferanten bestellten Ware verpflichtet.

4. Wenn der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist, gilt ergänzend Folgendes:

a) Die Verkäuferin behält sich das Eigentum an dem Kaufgegenstand bis zum vollständigen Ausgleich aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor. Bis zum Übergang des Eigentums an der Vorbehaltsware ist eine Verpfändung oder Sicherheitsübereignung nicht zulässig.

b) Der Kunde darf die Ware im ordentlichen Geschäftsgang zwar weiterverkaufen. Für einen solchen Fall tritt er aber alle Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrages, die ihm aus dem Weiterverkauf erwachsen, an die Verkäuferin ab. Diese nimmt die Forderung an, der Kunde wird jedoch von ihr zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Sollte der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen allerdings nicht nachkommen, behält sich die Verkäuferin das Recht vor, die Forderung selbst einzuziehen.

c) Mit Verbindung und/oder Vermischung der Vorbehaltsware erwirbt die Verkäuferin Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zu den anderen verarbeiteten Gegenständen im Zeitpunkt der Verarbeitung.

d) Die Verkäuferin verpflichtet sich, die ihr zustehenden Sicherheiten auf Verlangen insoweit freizugeben, als der realisierbare Wert ihrer Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um mehr als 10% übersteigt. Die Auswahl der freizugebenden Forderungen trifft sie allerdings selbst.

§10 Haftung

1. Die Verkäuferin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Im Falle der leichten Fahrlässigkeit haftet sie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit des Kunden.

2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Verkäuferin allerdings nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kunden regelmäßig vertrauen dürfen (Kardinalpflichten). Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluß vorhersehbaren Schäden, mit deren Eintritt typischerweise gerechnet werden muß. Diese Haftungsbeschränkung gilt auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen der Verkäuferin.

§11 Widerrufsbelehrung

Verbraucher haben bei Abschluß eines Fernabsatzgeschäfts ein gesetzliches Widerrufsrecht. Dieses orientiert sich an folgenden Bestimmungen:

1. Widerrufsrecht

Der Kunde hat das Recht, den Vertrag ohne Angabe von Gründen binnen 14 Tagen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Ware in Besitz genommen haben bzw. hat. Um das Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Anschrift: R. Ulrich & Co. GmbH/ Woodupp, Stenzelring 21, 21107 Hamburg, pm@woodupp.de, +49 40 301 874 84) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief (Anschrift siehe oben) oder E-Mail) über Ihren Entschluß, den geschlossenen Vertrag zu widerrufen, informieren. Dafür kann das nachfolgende Muster-Widerrufsformular verwendet werden, was jedoch nicht zwingend ist. Das Muster-Widerrufsformular kann auch auf der Website der Verkäuferin (www.woodupp.de) elektronisch ausgefüllt und übermittelt werden. Sollte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, wird die Verkäuferin dem Käufer unverzüglich per E-Mail eine Bestätigung des eingegangenen Widerrufs übermitteln. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, daß der Käufer die Mitteilung über die Ausübung seines Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist übermittelt.

2. Muster-Widerrufsformular

Um den Vertrag zu widerrufen, kann der Käufer das nachfolgende Formular ausfüllen und zurücksenden an:

Firma R. Ulrich & Co. GmbH, Stenzelring 21, 21107 Hamburg

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

Name des/der Verbraucher(s)

Anschrift des/der Verbraucher(s)

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

Datum (*) Unzutreffendes streichen.

3. Folgen des Widerrufs

Wenn der Käufer den Vertrag widerruft, hat ihm die Verkäuferin alle Zahlungen, die sie von ihm erhalten hat, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Käufer eine andere Art der Lieferung als die von der Verkäuferin angebotene, günstige Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über seinen Widerruf des Vertrages bei ihr eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet die Verkäuferin dasselbe Zahlungsmittel, welches der Käufer bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hatte, es sei denn, mit ihm wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden ihm wegen dieser

Rückzahlung Entgelte berechnet.Die Verkäuferin kann die Rückzahlung verweigern, bis sie die Ware wieder zurückerhalten hat oder bis der Käufer den Nachweis erbracht hat, daß er die Ware zurückgesandt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Der Käufer hat die Ware unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem er die Verkäuferin über den Widerruf des Vertrages unterrichtet, an sie zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn er die Ware vor Ablauf von 14 Tagen absendet.

Der Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware.

Er muss für einen etwaigen Wertverlust der Ware nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweisen der Ware nicht notwendigen Umgang mit ihm zurückzuführen ist.

4. Ende der Widerrufsbelehrung

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei

      • Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind,
      • Verträgen zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden.

§12 Außergerichtliche Streitbeilegung

1. Die EU-Kommission stellt eine Plattform für die außergerichtliche Streitschlichtung bereit. Verbrauchern gibt dies die Möglichkeit, Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Online-Bestellung zunächst ohne die Einschaltung eines Gerichts zu klären. Die Streitbeilegungs-Plattform ist unter dem Link https://ec.europa.eu/consumers/odr/ erreichbar.

2. Weiterhin ist die Verkäuferin bemüht, Meinungsverschiedenheiten aus bestehenden Verträgen mit den Kunden einvernehmlich beizulegen. Des Weiteren ist sie zu einer Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren aber nicht verpflichtet und kann die Teilnahme an einem solchen Verfahren daher leider auch nicht anbieten.

§13 Schlußbestimmungen

1. Auf Verträge zwischen der Verkäuferin und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluß der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren (CISG, UN-Kaufrecht) Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbesondere des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

2. Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und der Verkäuferin der Sitz der Verkäuferin. Dies gilt auch, falls der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der europäischen Union hat, oder sein Wohnsitz oder sein gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

3. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, ist dadurch die Wirksamkeit der anderen Bestimmungen im Übrigen nicht berührt.

(Stand: November 2020.)